Krankenversicherung: eine häufige Ursache für Überschuldung in der Schweiz
In der Schweiz betreffen die Krankenversicherungsschulden die Mehrheit der überverschuldeten Menschen. Zwischen verspäteten Zahlungen, strengen Erinnerungen und rechtlichen Konsequenzen belasten diese Rückstände das Budget stark. Konzentrieren Sie sich auf die Ursachen, Risiken und Wege, wie Sie die Kontrolle zurückgewinnen können.
Warum Krankenversicherungsprämien eine Ursache für Schulden sind
In der Schweiz, wenn Ihre finanzielle Lage angespannt ist, sind die ersten aufgeschobenen Ausgaben oft... Krankenversicherung. Und das aus gutem Grund: Die Beträge sind hoch, wiederkehrend und nicht sehr flexibel.
Verschiedenen Studien zufolge sind fast 60 % der verschuldeten Haushalte teilweise aufgrund unbezahlter Krankenversicherungsprämien verschuldet. Noch auffälliger: 72 % der verschuldeten Menschen mit einem Job haben Schulden, die mit der Krankenversicherung zusammenhängen.
Ein plötzlicher Einkommensrückgang – zum Beispiel ein Übergang zur Arbeitslosigkeit – kann dazu führen, dass das Gehalt von 3.500 auf 2.500 CHF sinkt. Bei einem ohnehin schon knappen Budget (Miete, Leasing, Abonnements, Versicherung, Steuern usw.) wird ein Unterschied von CHF 1‘000.- schnell entscheidend.
Strenge Erinnerungen... und wenig Toleranz
Krankenversicherer machen keinen Spaß mit Verzögerungen. Im Gegensatz zu anderen Gläubigern lösen sie schnell Erinnerungen, Zahlungsanordnungen oder sogar Strafverfolgung aus. Diese Verfahren führen oft zu einer Klage beim Inkassobüro, was den Zugang zu Wohnraum oder Kredit erschwert.
Deshalb sollten Krankenversicherungsprämien bei der Neuordnung Ihrer Finanzen Priorität haben. Auch im Falle von Schwierigkeiten ist es besser, Ihren Versicherer so schnell wie möglich zu kontaktieren, um eine Vereinbarung zu besprechen, anstatt die Situation eskalieren zu lassen.
Konkrete Lösungen finden, um aus den Schulden herauszukommen
Im Falle vorübergehender Schwierigkeiten stimmen einige Versicherer zu, die Zahlungen über mehrere Monate zu verteilen. Diese Regelungen bleiben jedoch begrenzt: Erinnerungen oder Zinsen können sich weiter anhäufen, und es ist notwendig, vor Einleitung des Verfahrens zu reagieren.
Für viele Haushalte kann die Nutzung eines Privatkredits eine sinnvolle Lösung sein. Sie erlaubt es, Schulden – einschließlich unbezahlter Prämien – in einer einzigen und oft niedrigeren monatlichen Zahlung zusammenzufassen. Diese Art der Finanzierung bietet die Möglichkeit, die Situation schnell zu klären, Klagen zu vermeiden und ein reibungsloses Haushaltsgleichgewicht wiederherzustellen.
Natürlich muss ein Kredit gut durchdacht und angepasst bleiben. Das Ziel ist nicht, eine zusätzliche Last hinzuzufügen, sondern die Kontrolle zurückzugewinnen, finanzielle Stabilität und langfristig auch Ruhe zu erlangen.
Handeln, bevor es zu spät ist
Wenn sich Schulden anhäufen, ist es oft schwer zu wissen, wo man anfangen soll. Es gibt jedoch einfache Lösungen. Personalisierte Unterstützung, Budgetumstrukturierung oder ein Verbraucherkredit können ausreichen, um alles wieder in Ordnung zu bringen, bevor die Situation zu ernst wird.
Bei Milenia glauben wir an humane, transparente und nachhaltige Ansätze – damit jeder Mensch gelassen und in seinem eigenen Tempo voranschreiten kann.